Singhammer fordert völligen Wegfall der ärztlichen Bedarfsplanung PDF E-Mail
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Von Klinik Markt inside / upr   
Donnerstag, 4. November 2010

Für einen vollständigen Verzicht auf die bisherige Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung hat sich nach mehreren übereinstimmenden Zeitungsberichten jetzt der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktionen im Bundestag, der CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer, ausgesprochen.

Das bisherige starre System der Zulassungssperren und seine ebenfalls starre Umsetzung habe weder Über- noch Unterversorgung verhindert. Außerdem wollten sich vor allem jüngere Ärztinnen und Ärzte mit ihrer Niederlassungs-Entscheidung nicht mehr für das gesamte Berufsleben an einen Standort binden. Die Steuerung der Zulassung soll nach den Vorstellungen des CSU-Gesundheitspolitikers zukünftig vor allem über finanzielle Anreize erfolgen. Außerdem sprach sich Singhammer auch für die Forderung der Bundesländer aus, nach der diese zukünftig stärker an der Bedarfsplanung beteiligt werden sollen.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. November 2010 )
 
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