| Erweiterter Bewertungsausschuss beschließt Erhöhung der Vertragsarzt-Honorare für 2011 |
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| Von Klinik Markt inside / upr | |
| Dienstag, 5. Oktober 2010 | |
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Der erweiterte Bewertungsausschuss hat sich heute auf eine deutliche Erhöhung der Vertragsarzt-Honorare für das Jahr 2011 geeinigt. Allerdings melden der GKV-Spitzenverband und die KBV unterscheildliche Umfänge für die erhöhung. Das meldet der Branchendienst "Klinik Markt inside". Nach den Angaben des GKV-Spitzenverbandes können die Ärzte im kommenden Jahr insgesamt mit über einer Milliarde Euro zusätzlichem Honorar rechnen. So soll die Vergütung der Regelleistungen im kommenden Jahr um 675 Millionen Euro steigen. In diesem Jahr war sie um 460 Millionen Euro gestiegen. Hinzu kämen, so der GKV-Spitzenverband, noch weitere Leistungen, wie z. B. Vorsorgeuntersuchungen. Johann-Magnus v. Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, kommentierte die Einigung mit den Worten: „Das ist keine Sparmaßnahme, sondern eine Ausgabensteigerung. Bezahlen müssen dies die Beitragszahler über die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, die die Bundesregierung zum 1. Januar 2011 beschlossen hat." Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, betonte zum Ergebnis der heutigen Sitzung des Erweiterten Bewertungsausschusses von Krankenkassen und KBV dagegen: „Unter den gegebenen schwierigen Umständen spiegelt der Schlichterspruch das maximal erreichbare Ergebnis wider.“ Nach KBV-Angaben sieht das Schlichtungsergebnis vor, dass im kommenden Jahr 500 Millionen Euro asymmetrisch auf die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) verteilt werden. Ziel der asymmetrischen Honorarverteilung ist, denjenigen KVen, die 2009 weniger vom Vergütungszuwachs profitiert haben als andere, 2011 einen Ausgleich zu gewähren. Die KBV-Chef appellierte an die Politik, die noch festzulegende zweite Komponente der bereits zugesagten Erhöhung, nämlich die lineare Anpassung der vertragsärztlichen Vergütung, um mehr als die im aktuellen Kabinettsentwurf anvisierten 0,75 Prozent zu erhöhen. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. Oktober 2010 ) |
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